Über

Über den symmetrischen Garten (Revision 2)

Hier könnte eine eloquente mundwässernde Selbstbeschreibung stehen, eine Selbstinszenierung, eine Anleitung für den Leser, was er zu verstehen, was er in den Texten von dem symmetrischen Garten finden soll.

Aber ich mag Selbstbeschreibungen nicht, sie engen ein und legen den Fokus auf einen oder mehrere Teilaspekte. Zudem sie zumeist ästhetischer Müll. Selbst diese Meta-Beschreibung fällt mir schon schwer, aber es ist zumindest ein Versuch, den Leser – der eine freudige und unerwartete Überraschung wäre – willkommen zu heißen.

Alle weiteren Texte folgen einem Instinkt, sind egoistisch und haben keinen Anspruch auf Wahrheiten und Deutungshoheit.

Der symmetrische Garten hieß zwischenzeitlich Demut und Müßiggang.

Tobias Schmitt

Frankfurt, Januar 2019